Curriculum

Der OBS Lehrplan basiert auf dem schweizerischen Lehrplan 21 und den internationalen Lehrplänen International Early Years Curriculum (IEYC), International Primary Curriculum (IPC) und International Middle Years Curriculum (IMYC). Die vorgegebenen Lerninhalte werden von uns mit zukunftsorientierten Themen, rund um unsere Meere, den Weltraum und Medien ergänzt, weshalb wir bereits in der Primarschule ab der ersten Klasse Programmierung, Robotik, Medien und Physik unterrichten. Dadurch wird die Lernreise für die Schüler interessanter und die Lernziele nachvollziehbarer. Während der gesamten Schulzeit sind Deutsch und Englisch Unterrichtssprachen; unterrichtet wird ausschließlich von muttersprachlichen Lehrkräften. Unsere Schüler können wählen, ob sie das IB (International Baccalaureate Diploma) oder die Schweizer Matura oder beide Abschlüsse anstreben. Die OBS wird von mehr als 300 Schülerinnen und Schülern aus nahezu 30 Ländern besucht. Schüler von Schweizer Schulen sind genauso willkommen wie Kinder und Jugendliche mit internationalem Bildungshintergrund.

Vorschule

Der Lehrplan im Vorkindergarten der OBS fördert Zweisprachigkeit, Lernqualität und Internationalität sowie selbständiges Lernen.

Mit dem International Early Years Curriculum (IEYC) bieten wir einen innovativen und ganzheitlichen Lernansatz, welcher auf international erprobten Methoden beruht und auf die Entwicklungsbedürfnisse unserer 2-4-Jährigen eingeht.

Das IEYC basiert auf vier wichtigen Lernbereichen:

  • Unabhängigkeit und Interdependenz
  • Kommunikation
  • Entdecken
  • Gesundheit und körperliches Wohlbefinden

Unser Ziel ist es, die Kinder sozial und emotional zu stärken und sie zu ermutigen, ihrem natürlichen Forscherinstinkt zu folgen und die Welt um sie herum zu entdecken und zu begreifen.

Primarstufe

Zweisprachigkeit wird an der OBS-Primarschule durch Immersion, das Eintauchen in die Sprache, erreicht. Unsere Lehrpersonen verfolgen einen interdisziplinären Lehransatz und planen ihre Unterrichtseinheiten gemeinsam. Im jedem Quartal beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit einer Lerneinheit, die primär im Umwelt- und Sozialkundeunterricht behandelt und dann in anderen Fächern aufgegriffen wird. Durch die klare und systematische Struktur des Lernprozesses, den wir mit dem IPC übernommen haben, wird unser entdeckender Ansatz gestützt.

Der Einstieg ins Thema erfolgt für jede Lerneinheit durch eine Aktivität, die bei den Schülerinnen und Schülern Neugier wecken soll. Mithilfe eines Wissenspools erfährt die Lehrkraft, welches Vorwissen die Kinder bereits mitbringen. In dieser Phase spielt der Wunsch der Schülerinnen und Schüler darüber, was sie lernen wollen, eine entscheidende Rolle, und hier knüpft die Lehrperson an. Es folgen die Phasen der Entdeckungs- und Vertiefungsaufgaben. Jede Lerneinheit schliesst mit einem Ausstieg, der üblicherweise eine summativen Beurteilung beinhaltet. Manchmal steht am Ende einer Lerneinheit auch ein Lernfest, bei dem die Kinder ihre Lernergebnisse mit der Schulgemeinschaft teilen können.

Der IPC-Lernprozess – Unit of Work: Lerneinheit, Entry Point: Einstieg, Knowledge Harvest: Wissenspool, Explaining the theme: Darstellung des Themas, Subject Research: Erforschung des Themas, Recording Activities: Vertiefungsaufgaben, Exit Point: Ausstieg

Unser Programm in der Primarschule

Die Kinder von Klasse 1 bis 6 erhalten wöchentlich wechselnd Unterricht auf Deutsch und Englisch durch muttersprachliche Lehrkräfte. Auch wenn wir besonderen Wert auf Sprache und Medien (Deutsch und Englisch) legen, sehen wir uns in der Pflicht, unseren Schülerinnen und Schülern eine ganzheitliche und umfassende Bildung zu bieten. Deshalb werden in der Primarschule folgenden Fächer unterrichtet: Mathematik, Umwelt- und Sozialkunde, Sport, Textiles und Technisches Gestalten, Musik, Informatik, Angewandte Physik und Robotik sowie Darstellendes Spiel. Ebenso sind Französisch und Aikido je nach Alter der Kinder in den Lehrplan integriert. In regelmässig stattfindende Schulversammlungen wird das Gemeinschaftsgefühl gestärkt, können Lehr-und-Lern-Ergebnisse vorgestellt weden, und über das OBS-Werteuniversum diskutiert werden.

Zuhause lernen

Zuhause lernen heisst in erster Linie Gelerntes zu üben und zu vertiefen sowie erworbene Fertigkeiten und Wissen anzuwenden. Zuhause lernen dient der Entwicklung routinierter Lernstrategien und dem selbstständigen Lösen von Aufgaben. Den Eltern kommt dabei eine unterstützende Rolle zu. Sie sorgen dafür, dass Aufgaben erledigt werden, schaffen eine ruhige Arbeitsumgebung ohne Ablenkungsmöglichkeiten für ihre Kinder und ermutigen sie in ihren Bestrebungen.

Wir von der OBS glauben, dass dies bereits von den Klassenlehrpersonen während der Unterrichtszeiten geleistet werden kann, sodass Sie und Ihr Kind abends wertvolle Zeit miteinander verbringen können oder Ihr Kind ausserschulischen Aktivitäten nachgehen kann, ohne dass sich die Frage nach den Hausaufgaben stellt.

Während der Unterrichtszeiten bieten die Lehrkräfte der OBS einen individualisierten Unterricht und gewährleisten so, dass die Bedürfnisse jedes einzelnen Kinds bestmöglich erfüllt werden. Sie holen jedes Kind da ab, wo es steht, und unterstützen es dabei, das vorgesehene Lernziel zu erreichen. Sinnvolle, differenzierte und vernetzte Aufgaben fördern die Mitarbeit und das Engagement und ermöglichen so erst den Lernprozess.

Natürlich wird es immer Kinder geben, die mehr Zeit benötigen, um nicht erledigte Aufgaben zu beenden, während andere Kinder mit Zusatzaufgaben gefördert werden müssen.

Wir finden es ausserordentlich wichtig, dass Kinder während ihrer Primarschulzeit Kinder bleiben dürfen. Stress und Herausforderungen werden sie sich noch oft genug stellen müssen, wenn sie in die Sekundarstufe eintreten und in der Zeit darüber hinaus. Kinder verbringen bereits jetzt einen Grossteil ihrer Zeit mit vorgegebenen Lernaktivitäten und müssen die Möglichkeit erhalten, auch ausserhalb der Schule Kompetenzen zu entwickeln und über ihre freie Zeit selbst zu bestimmen. Kinder profitieren von Freizeit, das heisst von der Zeit, die nicht mit Schule oder Terminen verplant ist, und die dazu dient, sich zu besinnen und zur Ruhe zu kommen. Die Vorgehensweise bezüglich des Lernens zuhause, wie sie von der OBS-Primarschule verstanden wird, zielt darauf ab, den Kindern diesen Freiraum zu schaffen, auch wenn gewisse Unterschiede hinsichtlich einer strikten Keine-Hausaufgaben-Politik, wie sie an einigen anderen Schulen praktiziert wird, bestehen. Wir erwarten von den Kindern, dass sie so viel wie möglich lesen, ihren Wortschatz erweitern, ihre Rechtschreibung verbessern sowie mithilfe unserer Online-Programme ihre mathematischen Kompetenzen ausbauen und unerledigte Aufgaben fertigstellen. Ebenso müssen regelmässig Recherchearbeiten für Projektarbeiten ausserhalb der regulären Schulzeit durchgeführt werden. Kinder mit besonderem Förderbedarf können mit zusätzlichem Material den Lernstoff vertiefen und mit entsprechenden Übungen und Wiederholungsaufgaben ihre Fertigkeiten und Kenntnisse verbessern. Unsere Lehrkräfte helfen auch dabei, Webseiten und Material auszuwählen, mit denen die Kinder sich auf Lernstandkontrollen vorbereiten können.

Unsere Vorgehensweise bezüglich des Lernens zuhause in der Primarschulzeit entspricht dem neusten Stand der Forschung, nach dem die Hausaufgaben den Lehrkräften kaum Aufschluss über den Leistungsstand oder Leistungszuwachs der Schülerinnen und Schüler geben. Ausserdem wird von den Kindern stets erwartet, dass sie während des Schultags ihr Bestes geben, sodass sie auch eine Pause von Schularbeit brauchen und die Lehrkräfte ein vorwiegend entdeckendes Lernkonzept verfolgen. So werden vielseitige Möglichkeiten geschaffen, um zusammenzuarbeiten, zu üben und neues Wissen und Kompetenzen zu hinterfragen und zu erwerben, und diese im täglichen Leben auszubauen und anzuwenden.

Leistungsberurteilung

An der OBS-Primarschule wird zwischen formativer und summativer Leistungsbeurteilung unterschieden. Die Schülerinnen und Schüler erhalten durchgehend formative Beurteilungen, die wichtige Informationen preisgeben, die von den Lehrkräften gesammelt und analysiert werden, damit sie ihren Unterricht weiter individualisieren können. Die Kinder im ersten Zyklus der Primarschule (Kindergarten – 2. Klasse) erhalten ausformulierte Zeugnisse, während die Kinder im zweiten Zyklus (3. – 6. Klasse) ausformulierte Zeugnisse und Zeugnisse mit Noten erhalten. Die Noten bilden dabei einen Durchschnittswert aus formativer und summativer Leistungsbeurteilung. An der OBS setzen wir auf unterschiedliche Formen der Leistungsüberprüfungen: Präsentationen, Essays, Tests und Lernfeste sind beispielsweise Möglichkeiten, die Leistungen der Schülerinnen und Schüler zu beurteilen. Neben den Leistungsbeurteilungen durch die Lehrkräfte erfasst die Schule weitere Informationen durch Leistungsvergleiche, sodass jedes Kind durchgängig angemessen gefördert wird. Ebenso finden an der Schule regelmässig in bestimmten Klassenstufen das International School Assessment (ISA) und Stellwerk statt, beides standardisierte Leistungsbeurteilungsverfahren.

Das Curriculum und seine Bedeutung für die Vorbereitung zum Wechsel in die Oberstufe

Die Schülerinnen und Schüler der OBS-Primarschule haben entsprechend dem internen Zulassungsverfahren die Möglichkeit, in unsere Oberstufe zu wechseln. Abhängig von ihrer Leistung wechseln sie im Allgemeinen in den Gymnasialzweig, Sekundarstufe A oder Sekundarstufe B. Während der beiden letzten Jahre an der OBS haben die Schülerinnen und Schüler die Wahl zwischen dem International Baccalaureate (IB) Diploma und der Schweizer Matura. Natürlich können die Schülerinnen und Schüler auch in andere, lokale oder internationale, Schulsysteme wechseln. Weitere Informationen zu unseren Schulabschlüssen finden Sie im Bereich für die Oberstufe.

Oberstufe

Wir streben die Hochschulreife unserer Schülerinnen und Schüler auf Deutsch und auf Englisch an, sowohl an Schweizer Universitäten als auch an ausländischen Hochschulen:

  • 9. – 13. Klasse: Vorbereitung auf die Schweizerischen Maturitätsprüfungen (nach 12.5 Jahren)
  • International Baccalaureate Diploma (IBDP): Der Akkreditierungsbesuch an der Obersee Bilingual School hat im April 2018 stattgefunden und unserem Gesuch wurde stattgegeben. Somit beginnt der erste IBDP-Unterricht im 11. Schuljahr ab August 2019. Die OBS ist nun eine IB World School.

Die OBS bietet ein einmaliges, innovatives bilinguales Curriculum an, das die Jugendlichen befähigen soll, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Unser Curriculum verbindet das Beste aus Schweizer und ausländischen Lehrplänen:

  1. Als kantonal anerkannte Schule orientieren wir uns für die Schuljahre 7-9 ab August 2018 an den Lernzielen des Schweizer Lehrplan 21. Dieser Lehrplan legt unter anderem Wert auf die Entwicklung überfachlicher Kompetenzen wie Organisationskompetenz, Auftrittskompetenz, Leadership u.v.a.m.
  2. Im Progymnasium (spezifischer Zweig der Schuljahre 7-8) legen wir das Fundament für die Schweizer Matura und bereichern deshalb den Lehrplan 21 um gymnasiale Inhalte wie Latein, anspruchsvolle Literatur und wissenschaftliches Arbeiten.
  3. Die Kreativklassen auf Sekundarniveau B erhalten spezifischen Unterricht in MMDT (Multi Media Design Technology).
  4. Ab August 2018 beginnt die Implementierung des mit dem Schweizer Lehrplan 21 kombinierten, englischsprachigen International Middle Years Curriculum (IMYC) ab dem 7. Schuljahr. Der Vorteil des IMYC liegt in der Gruppierung der Lernziele in klar definierten, interdisziplinären Modulen, welche auf die spezifischen Bedürfnissen von Jugendlichen in der Phase des Gehirnumbaus zugeschnitten sind.

Unser Curriculum bildet Jugendliche altersgerecht aus und bietet ihnen täglich spannende Lernerfahrungen. Unsere Schülerinnen und Schüler erwarten anspruchsvolle Inhalte, bei deren Bewältigung sie durch klare Lernziele und Coaching unterstützt werden. Schülerinnen und Schüler der OBS werden ermutigt zu fragen, zu entdecken, zu forschen und selbständig zu denken. Sie lernen Verantwortung zu tragen und effizient zu kommunizieren. Dies erreichen wir durch die bewusste Auswahl der Unterrichtsformen sowie durch eine gute Balance zwischen Frontalunterricht, Einzelarbeit, Partnerarbeit und Gruppenarbeit.

Das International Baccalaureate Diploma Programm

Das IB Diplom Programm (IBDP) zielt darauf ab, Jugendliche zu neugierigen, kompetenten und sozial engagierten Bürgern zu erziehen, die helfen, eine bessere und friedlichere Welt durch interkulturelles Verständnis und Respekt zu schaffen. Das Programm ermutigt junge Menschen, ein Leben lang aktive und anteilnehmende Lernende zu sein, die ganz genau verstehen, dass auch andere Menschen mit all ihren Unterschiedlichkeiten ebenfalls Recht haben können.

Das IB Diplom Programm an der OBS ist ein herausforderndes, international fokussiertes und anerkanntes Zwei-Jahres – Programm für unsere SchülerInnen der Schulstufen 11 und 12. Die Jugendlichen müssen sich in mindestens sechs IB Kursen einschreiben, und wir regen dazu an, Kurse zu wählen, die auf ihre Interessen und Fähigkeiten zugeschnitten sind, immer unter Berücksichtigung der fachlichen Anforderungen für die gewählten Studiengänge und / oder der gewählten Karrierewege. Die Wahl von drei Fächern auf Higher Level Niveau (HL) setzt einen klaren Fokus auf die gewählte Fachrichtung und erforderlichen Fähigkeiten, während die anderen drei Fächer auf Standard Level Niveau (SL) einer breitgefächerten Wissensvermittlung in verschiedenen Disziplinen dienen.

Neben den 6 Diploma Programme (DP) Fächern spielt aber das Herzstück des DP eine zentrale und essentielle Rolle. CAS (Creativity, Activity and Service [Kreativität, Aktivität und Service]) befähigt die SchülerInnen Projekte aufzugleisen, denen ein gemeinnütziger Dienst zugrunde liegt. TOK (Theory of Knowledge [Erkenntnistheorie]) gibt den Jugendlichen Aufschluss über das Wesen des Wissens an sich, und das Extended Essay (EE [Ausführlicher Aufsatz]) lehrt sie, ganz unabhängig ein Thema zu erforschen und eine wissenschaftliche und analytische Arbeit über ihre Ergebnisse verfassen.

Das IB Diplom Programm an der OBS steht allen Sek A und Gymnasium SchülerInnen ab Ender der 9. Schulstufe offen. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an unsere IB DP Koordinatorin Ms Louise Hoyne-Butler oder kontaktieren Sie Frau Tanja Alvesalo bezüglich einer Aufnahme in das Programm.

 

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