Sekundarstufe und Gymnasium

Auch unsere Oberstufe ist bilingual. Der Unterricht findet zu je 50% auf Englisch oder Deutsch statt. Auch Kinder aus öffentlichen Schulen sind bei uns willkommen, vorausgesetzt, es gibt genügend Platz in der jeweiligen Schulstufe und sie bestehen unser Assessment. Darüber hinaus müssen sie bereit sein, in den Sommerferien ihr Englisch oder Deutsch in Intensivkursen aufzubessern, je nachdem, wo Nachholbedarf besteht.

Die OBS Oberstufe schafft für die Jugendlichen einen Rahmen, der ihren Individualisierungsprozess begleitet und fördert:

  • Lernziele auf dem passenden Niveau
  • Niveauwechsel von der Sek A ins Gymnasium und von der Sek B in die Sek A bis zum Ende der 9. Klasse möglich
  • später Entscheid für Matura oder internationalen Abschluss (10. Klasse)
  • Planen lernen dank 1:1-Coaching mit einer Lehrperson ihrer Wahl
  • Begeisternde, hoch qualifizierte Vorbilder
  • Leadership-Programm
  • Jedes Jahr eine Kulturreise
  • Jedes Jahr ein Forschungsprojekt
  • Seriöse, aber entspannte Lernatmosphäre, respektvoll und unterstützend Lernumgebung

Schweizerische Maturitätsprüfungen

Die Schweizerischen Maturitätsprüfungen ermöglichen den prüfungsfreien Zugang zu den allermeisten Studienfächern an allen Schweizer Universitäten und Hochschulen (mit wenigen Ausnahmen wie Medizin und Sport), unabhängig von der Abschlussnote. Sie werden im Ausland anerkannt, wobei Eliteuniversitäten Bedingungen wie beim deutschen Abitur für den erreichten Notenschnitt stellen.

Die nicht abwählbaren Kernfächer der Maturaausbildung sind Mathematik, drei Sprachen, drei Naturwissenschaften, drei Sozialwissenschaften sowie Kunst oder Musik; dazu wird eine eigenständige Forschungsarbeit geschrieben. Der Schüler wählt zudem ein sog. Schwerpunktfach gemäss seinen Interessen und Fähigkeiten (an der OBS ein sprachliches, wissenschaftliches oder wirtschaftliches Profil). Durch die grosse Breite gilt das Erlangen des Maturitätszeugnisses als Zeichen der allgemeinen Studierfähigkeit für alle Fächer; Maturanden sind offene Weltbürger: sie können gesellschaftliche und wissenschaftliche Fragestellungen auf verschiedensten Ebenen analysieren und Lösungsansätze selbständig entwickeln.

An der OBS nutzen wir die Möglichkeit, die Maturaprüfungen gestaffelt abzulegen: sechs Fächer werden nach 11.5 Jahren, die restlichen nach 12.5 Jahren abgeschlossen.

Die OBS bereitet auf die bilingualen Maturitätsprüfungen vor, bei welchen die Fächer Geografie, Geschichte und wahlweise Wirtschaft oder Philosophie auf Englisch geprüft werden.

Die Bewertungskriterien der Maturaarbeit entsprechen denjenigen einer universitären Seminararbeit und bereiten auf die selbständige wissenschaftliche Arbeitsweise vor, die für den Erfolg an der Universität notwendig ist. An der OBS beginnt dieser Lernprozess schon in der 8. Klasse mit der ersten, kürzeren vorwissenschaftlichen Arbeit zu einem frei wählbaren Thema. Jahr für Jahr übt der Schüler an einem neuen Thema wichtige wissenschaftliche Methoden, wobei seine Arbeit dank der Begleitung der Lehrpersonen kontinuerlich an Länge, Struktur, Tiefe und Qualität gewinnt. Genauso gestalten wir den Unterricht in allen Fächern: wir formulieren Woche für Woche niveau- und altersgerechte Teilziele, welche dank einer Vielfalt an Lernmethoden die Schülerinnen und Schüler zu selbständigen, kritischen und kompetenten jungen Menschen heranwachsen lassen.

Die Maturitätsprüfungen stehen allen OBS-Schülern offen, die sich bis Ende des 10. Schuljahrs für das gymnasiale Niveau qualifizieren können. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an unsere Matura-Koordinatorin Frau Geneviève Appenzeller oder kontaktieren Sie Frau Tanja Alvesalo bezüglich einer Aufnahme in das Programm.

Vom Sekundarschulabschluss bis zur Matura

Unsere mehrheitlich Gymnasiallehrpersonen (d.h. mit Masterabschluss) stellen unterschiedlich anspruchsvolle Unterrichtsmaterialien und Ziele zur Verfügung. So können Sekundar- und Gymnasialschüler gemeinsam in einer Schulklasse die Oberstufe besuchen.

Ab August 2018 hat die OBS-Oberstufe neben der Gymnasialklasse neu auch eine Kreativklasse auf Sekundarschule B Niveau im Angebot. Die Schülerinnen und Schüler werden in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik, Französisch, Geschichte und Geographie auf ihrem jeweiligen Kompetenzlevel getrennt unterrichtet und von einer zusätzlichen Lehrperson spezifisch gefördert. Die Kreativklasse 7b erhält zudem Unterricht in Multimedial Design Technology, während die progymnasiale Klasse 7a in den Genuss eines Sprachförderungsprogramms mit Latein kommt.

Es wird jährlich überprüft, welche Sekundarschüler der 7a auf das gymnasiale Niveau und welche Sekundarschüler der 7b ins Sek A Niveau wechseln können. Ein Wechsel ist bis zum Ende der 9. Klasse möglich.

Wir streben die Hochschulreife unserer Schülerinnen und Schüler auf Deutsch und auf Englisch an, damit diese sowohl an Schweizer Universitäten als auch an ausländischen Hochschulen zugelassen werden.

Der erste Maturajahrgang der OBS hat an den bilingualen Maturaprüfungen 2018 in Zürich fast eine ganze Note über dem Schweizer Schnitt abgeschnitten.

Individuelles und kompetenzorientiertes Lernen

Alle Schülerinnen und Schüler der OBS-Oberstufe lernen ihrem Kompetenzniveau entsprechend. Ihr Kompetenzstand wird in jedem Fach regelmässig anhand von Kompetenzrastern ermittelt, beginnend beim Basiswissen bis zum hohen Niveau der Schweizer Matura.

Der Weg zum nächsthöheren Kompetenzniveau führt über klar formulierte und verbindliche Lernziele. Diese werden mittels Lernzielkontrollen regelmässig überprüft.

Die Lernmaterialien werden von den Lehrpersonen auf die Schülergruppe abgestimmt. Alle Materialien können elektronisch auf der OBS-Lernplattform abgerufen werden, auch von zu Hause aus und in den Ferien.

Persönliches Coaching

Jedem Schüler steht eine Lehrperson als Coach zur Verfügung, mit der er alle 14 Tage seine Zielerreichung in einem persönlichem Gespräch überprüft. Der Coach leitet die Schüler zur Planung der Arbeit an – mit dem Ziel, Jahr für Jahr mehr Verantwortung für den eigenen Lernprozess zu übernehmen.

Hat ein Schüler seine Lernziele nach einigen Monaten zuverlässig erreicht, kann der Lernweg individueller gestaltet werden. So wird eine Schlüsselqualifikation erworben, die an der Universität und im späteren Berufsleben essentiell ist: die Fähigkeit, Prioritäten zu setzen und Aufgaben innerhalb einer gegebenen Frist zu bearbeiten.

Tagesstruktur und Lernumgebung

Die Tagesstruktur und die inspirierende Lernumgebung unterstützen den Prozess des zielorientierten Lernens. Der Tag wird in längere Lerneinheiten aufgeteilt, die genügend Raum für Übungen und tieferes Verständnis ermöglichen. Zu Beginn einer Lerneinheit treffen sich alle an der „Lerninsel“(sog. „Input“ am Stehpult). Die Lehrperson stellt das Lernziel und verschiedene Lernwege vor und vermittelt ihre Begeisterung für das Thema.

Im Anschluss teilen sich die Schüler in Arbeitsgruppen auf, oder sie gehen zum konzentrierten Arbeiten an ihren Arbeitsplatz im „Lernatelier”. Das eigene Pult kann dort individuell gestaltet werden: Es ist wie ein kleines Zuhause, wo die Jugendlichen zur Ruhe kommen können.

Sowohl bei der Einzel- als auch bei der Teamarbeit steht die Lehrperson stets begleitend zur Verfügung. Am Ende jeder Lerneinheit treffen sich die Schüler zur Wissenssicherung wieder in der Gesamtgruppe. Dort wird der Stand des Erreichten überprüft, und die nächsten Lernschritte werden geplant.

Verantwortung übernehmen

Die Verantwortung für das eigene Lernen wächst in der OBS Oberstufe auch dadurch, dass die Schüler in verschiedenen Bereichen Zuständigkeiten übernehmen. Besonders engagierte Jugendliche bilden wir zu Mediatoren aus. Bei Regelübertretungen verhandeln sie mit den Beteiligten und entscheiden über die passenden Massnahmen. In anspruchsvollen Fällen steht ihnen dabei eine Lehrperson beratend zur Seite. So wird unsere angenehme, respektvolle Lernatmosphäre von den Schülerinnen und Schülern und von den Lernbegleitern gleichermassen gefördert.

Internationale Gemeinschaft

An unserer Schule treffen Menschen unterschiedlicher Nationalitäten aufeinander. Diese kulturelle Vielfalt empfinden wir als Bereicherung und legen grossen Wert auf gegenseitigen Respekt und Teamgeist. In dieser positiven Atmosphäre wachsen Beziehungen, welche den Boden für ein gemeinsames Lernen und eine unterstützende Zusammenarbeit bilden.

Mehrsprachigkeit im Schulalltag

Alle Lehrpersonen unterrichten ihr Fach entweder in ihrer Muttersprache Deutsch oder in ihrer Muttersprache Englisch. Beispiel: Mathematik kann in der 7. Klasse auf Deutsch unterrichtet werden, Geschichte hingegen auf Englisch, und im Jahr darauf ist es umgekehrt. Eine solche Lehr-Lern-Situation, in der der Schüler auch fachlich in die fremde Sprache “eintaucht”, heisst Immersion.

Bis zum Ende der 9. Klasse hat jeder Schüler der OBS die Hälfte des Unterrichts auf Englisch und die andere Hälfte auf Deutsch erhalten, im Gegensatz zu den üblichen bilingualen Profilen öffentlicher Gymnasien, wo nur wenige ausgewählte Fächer durchgehend auf Englisch unterrichtet werden. Der Sprachwechsel an der OBS zielt darauf ab, dass ein Schüler den Fachwortschatz sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch beherrscht.

Immersionsunterricht auf Oberstufenniveau stellt hohe Anforderungen an das Hör- und Leseverständnis der Schülerinnen und Schüler. Denn wir wollen auch die muttersprachlichen Schüler in ihrem normalen Lerntempo fördern. Um sicherzustellen, dass ein Kind von dieser Unterrichtsform wirklich profitieren kann, wird seine Sprachkompetenz vor der Aufnahme geprüft. Für Quereinsteiger aus öffentlichen Schulen haben sich deshalb Intensivkurse in den Ferien als Unterstützung bewährt.

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